44 Prozent glauben, dass Print (eher) keine Zukunft hat

Veröffentlicht von EKDD am

Wie es mit der Zukunft der Printmedien aussieht, wollte nextMedia.Hamburg, die Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, wissen. Sie wird gemeinsam getragen vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg, dem Verein Hamburg@work (e.V.), der Hamburg Kreativ Gesellschaft und engagierten Unternehmen.Statista ist dieser Frage im Auftrag der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft nachgegangen.
Demnach stimmen 44 Prozent der Befragten (eher) der Aussage zu, dass gedruckte Presseerzeugnisse in zehn Jahren tot sein werden. Andererseits werden Fachmagazine beziehungsweise Tages- oder Wochenzeitungen für mehr als jeden Zweiten als Print-Produkte weiter relevant bleiben. nextMedia.Hamburg zeigt sich in einem Blogpost überzeugt, dass Printmedien, wenn auch nicht flächendeckend, ihre Daseinsberechtigung behalten werden. „Sie müssen sich den Platz im metaphorischen Zeitungsständer, aber mit deutlich neueren Medien wie etwa Virtual Reality teilen.“ schreibt der Data-Journalist Mathias Brandt von Statista in einer Meldung vom 10.08.2018.
Egal wie repräsenativ diese Umfrage tatsächlich ist, so zeigt sie doch, wie teilweise auf die Druckbranche geschaut wird. Und wie oberflächlich. Denn in Wahrheit sieht die Branche anders aus:

Vielfältige Druckbranche

Nach einer aktuellen Erhebung des bvdm erkennt man eine sehr differenzierte Produktstruktur der Druckindustrie: Der größte Teil der Printproduktionen (40,6 Prozent) ist werbebasiert. Werbedrucksachen und Kataloge stehen hier im Vordergrund. Mit Marktanteilen zwischen 7 und 10 Prozent folgen Zeitungen und Anzeigenblätter sowie Etiketten, Zeitschriften, Geschäftsdrucksachen, Bücher und kartografische Erzeugnisse.

Die Produktstuktur der Druckerzeugnisse 2018

Der Gesamtumsatz der Druckbranche in Deutschland liegt aktuell bei knapp 21 Mrd. Euro pro Jahr. Kein kleiner Markt, kein kleiner Arbeitgeber. Und einprägsamer in der Wirkung und nachhaltiger bzw. ökologischer als die digitalen Medien, wie der bvdm gerade in seiner Greenwashing Aktion darstellen konnte.

Neue Druckprodukte entstehen

Hinzu kommt, dass gerade auch aus der Digitalisierung wieder neue Druckprodukte entstehen. Bestes Beispiel sind die Fotobücher die zu den Feiertagen und nach Reisen beste Erinnerungsstücke sind. Zwar in wenigen Exemplaren jeweils produziert, aber von Millionen Menschen bestellt. Menschen sind halt doch haptische Wesen. Und eine interessante Erkenntnis zu den WhatsApp, Pinterest oder Instagramm- Urlaubsgrüßen gab es Letztens zu lesen: „Daran erinnert sich nach zwei Minuten keiner mehr – die Postkarte bleibt aber monatelang am Kühlschrank kleben oder auf dem Sideboard stehen!“

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